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Jan     22.07.2010 | 11:39
Hallo,

tolle Texte, super Musik aber was ihm zur Last gelegt wurde, bzw. weswegen er auch schon einmal verurteilt wurde, lässt mir die Haare zu Berge stehen.

Kommentar:
Wie schnell Menschen angeklagt und medial hingerichtet werden, laesst mir die Haare zu Berge stehen. Odi






Reinhard Huth   http:///www.myspace.com/oschek 21.06.2010 | 13:03
Wir haben es uns getraut!

Ein alter Text von Kurt (1975) für ein neues Lied von "Karussell"(2010) auf der CD:


"MEINE HABSEELIGKEITEN"







olaf     25.05.2010 | 23:48
hi kurt
ich weiß, du kannst mich nicht mehr hören-
aber trotz allem, du bist und warst für mich immer ein begleiter im leben ein denkanstoß,ein halt auf dem turm beim wehrdienst.überall waren deine lieder und ich will dir nur noch einmal sagen


DANKE KURT





W.     19.05.2010 | 17:14
Hier gibt es ein Feature über Kurt von Ed Stuhler (als pdf zum lesen):

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/953118/

W.





schlaubeton     14.03.2010 | 17:45
wind trägt alle worte--- fort von demmler, hin zu uns. demmer ist seit einem jahr im künstlerhimmel, bartzsch ist im gefolgt. nun sind sie da oben wieder zusammen.
es ist an der zeit zu erkennen, dass die beiden
im deutschsprachigem raum so etwas waren, wie lennon + mc. cartny, genial.







klaus gerlach     08.03.2010 | 17:38
Wahrscheinlich ist der Haß auf Kurt Demmler,
auch deshalb weil er ein Ossi ist.Er hat sehr viele Texte geschrieben und sich nicht verbiegen lassen.Was wirklich vorgefallen ist kann niemand mehr sagen und sein Freitod war für Ihn die einzige Möglichkeit mit solch einer Situation fertig zu werden.Aber der Name Kurt Demmler wird nie in Vergessenheit geraten.





Christian Dahum     21.02.2010 | 21:53
Gute Musik!





Katy     17.10.2009 | 20:12
Danke. R. Du sprichst mir aus der Seele.

Du fehlst, Kurt.

Warum?





R.     09.10.2009 | 17:51
Zählte dann nicht mehr die Frage:
war er schuldig oder nicht?
Bereits als man Frage stellte,
bevor das ehrwürdige Gericht
sein ehrwürdiges Urteil fällte.
waren gezählt schon seine Tage

Ließ er ein paar Worte liegen.
Köstlich, lyrisch, voller Kraft,
traurig, fröhlich, Lust und Qual,
Anstand, Würde, Leidenschaft.
Und trug er am Ende auch das Mal:
Seine Worte war'n nicht Lügen.

Weil Klage schon den Täter brennt,
warf das Volk den ersten Stein.
Das Volk, in dessen steten Namen
ein Urteil erst wär recht und rein,
wenn alle einst zur Worte kamen.
Etwas, was auch nun kennt.






Andy     06.08.2009 | 00:10
...also Demmlers Texte sind gut, also war er gut, also fallt nicht auf Theater herein.
Fallt doch immer nicht wieder herein....












Stephan     29.07.2009 | 13:05
Jetzt ist Herr Demmler schon bald ein halbes Jahr nicht mehr am Leben. Gelegentlich höre ich seine Songs, und es ist ein merkwürdiges Gefühl. Trotzdem, oder gerade :
Danke für die Texte!





Michael     02.03.2009 | 12:32
Ich glaube schon, dass man Texte und Taten trennen kann, vielleicht sogar muss. Immerhin haben hunderte Künstler ihre Musik von Kurt texten lassen und Millionen Menschen haben seine Werke gekauft, ohne dass sie es mussten. Dabei meine ich nicht nur seine eigenen Platten sondern auch die vielen anderer Künstler, die ebenfalls seine Texte enthielten. Das ist nun mal eine Tatsache, die im Nachhinein nicht zu ändern ist.

Wenn der Mensch Kurt Demmler versagt hat, wie es ihm zur Last gelegt wurde, ist dass zu verurteilen. Aber war es so und hat er alleine versagt? Gab es nicht Menschen, die um seine "Vorlieben" wussten? Ihn hätten stoppen können? War er nun schuld oder nicht? Es ist das Schlimmste für alle Beteiligten, dass es nun weder Aufklärung, noch für die Opfer Genugtuung durch eine angemessene Strafe geben wird.

Aber das alles machte seine Texte nicht schlechter und seine Taten nicht besser!

Jeder muss nun selber nach einem angemessenen Umgang mit Kurts Lebenswerk und seinen Taten suchen. Demmlers Texte zu ignorieren, hieße den Künstlern die davon leben, den Mund zu verbieten. Wem wäre mit einem solchen faktischen Berufsverbot gedient?

Nachträgliches Werfen mit Schmutz oder Lobhudelei macht nichts ungeschehen und hilft weder den betroffenen Mädchen noch Kurt Demmler.

So bleibt nur noch eins zu sagen: Ruhe in Frieden.






Werner     27.02.2009 | 18:25
Glaubt ihr wirklich, man könne Texte und Taten voneinander trennen? Glaubt hier irgendeiner echt, Kurt sei der vielleicht größte deutschsprachige Lyriker zwischen Walter von der Vogelweide und heute in 50 Jahren? Will Horst uns etwa sagen, es ginge hier um Kollateralschäden, und die Mädchen sollen sich gefälligst nicht so anstellen?
Also, bei aller verständlichen Trauer - ich finde, ihr solltet den Ball ein wenig flacher halten.
W.





Herbert     25.02.2009 | 22:18
Wenn ich nicht ausdrücklich wüßte, daß diese Website von k e i n e m Ossi gemacht wurde, könnte man denken, die Stasi's zensieren wieder jeden Eintrag. Nichts desto trotz, lieber Webmaster: Ich hoffe, du hast Kinder oder in der Zukunft welche, und dann gnade dir Gott, wenn du nicht auf sie aufpaßt!!!

Kommentar:
Wie man sieht, gibt es gute Gruende zur Zensur. Dieser Ton geht schon mal gar nicht. Jetzt muss mir schon Gott gnaden.






uli     24.02.2009 | 16:30
"mein Wort möchte Richtung geben und Sinn"
hat es; Kurt. Dafür danke ich Dir!
Gruß Uli





Matthias M.     23.02.2009 | 19:06
"was bleibt nach dem Tode, wenn der Name nicht bleibt, und wie bleibt der Name, wenn Geschichte er schreibt"

was hat Herr Demmler für großartige Texte geschrieben. Trotz alle seiner Taten, die er (möglicherweise) begangen hat, bewundere ich ihn für die großartige Poesie. Ich bin zwar ein "Wessie", aber trotzdem ein großer Fan des Ost-Rocks, insbesondere wegen der tollen Lyrik!

Kommentar:

Dann an dieser Stelle etwas Schleichwerbung: Musix hat eine A-Cappella Platte mit Osthits aufgenommen: "Heute wie neu". Vorzuhoeren und zu bestellen bei www.musixonline.de Gruss Odi






horst     19.02.2009 | 09:15
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein (Brecht)

J.Lennon : Imagine/Stell Dir vor
I.Bachmann : Ein Tag wird kommen,
B.Brecht : an dem die Nachgeborenen
(Übergang) von uns, die
W.Shakespeare: die Welt zuschanden machen, bis sie untergeht
(Übergang) singen werden:

K.Demmler :Guten Tag, den Anker der Nacht
holet ein und zu neuen Fahrten.
Sonne, frag' nicht, was wir gemacht,
so im Hoffen auf dich, so im Warten.

Refrain:
An den Stegen, den Stegen der Einsamkeit,
dort am blutwarmen Ufer der Gier;
nach der Liebe und nach der Geborgenheit,
im Flüstern der Strudel, im Strom,
als fänden wir da Ruhe schon.

Guten Tag, es strömen vorbei
tausend Wasser, die möchten uns tragen.
Komm mein Freund, nun sind wir frei
von der Nacht, die am Strudel wir lagen...

Ach Kutte, Kutte, ich hoffe, Du hast "da drüben" mehr Glück
Mach's gut
Horst







astride     16.02.2009 | 15:29
Vom 19.-22.2 09 findet in Berlin das Festival „Musik und Politik“ unter anderen
in den Räumen der Wabe statt.
Sollte sich da nicht da im Rahmen der Ausstellung
„Zeitzeichen – Lieder für alle- die alles wagen“
eine Möglichkeit zum Reden finden?
Danke an Bernd Rump







SK     15.02.2009 | 14:02
Ich weiß nicht, wie beginnen.
Immernoch treibt es mir die Tränen in die Augen, denke ich an ihn. Ich habe viel zu bedauern: Ihn nicht getroffen zu haben, obwohl ich derzeit in Berlin wohne; als er in Haft kam, nicht die Zeit, den Mut, die Gedanken gefunden zu haben, irgendwie, vielleicht per Brief, vielleicht durch einen Besuch, zumindest ein wenig Beistand zu leisten. Vielleicht projiziere ich gerade auch nur viel zu viel.

Immer, wenn ein Mensch sich entscheidet, "freiwillig" aus dem Leben zu scheiden, bedeutet das ein Versagen der Gesellschaft, in der er lebte. Diese Gesellschaft propagiert das Leben, Freude am Leben und macht zugleich beides annähhernd unmöglich, und ich nehme mich selber davon nicht aus. Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

Auch stehe ich in gewisser Weise in Herrn Demmlers Schuld. Selbst wenn ich nicht allen Gedanken in seinen Liedern mehr zustimmen kann, so bilden sie doch wichtige Marken auf meinem Weg und habe ich aus ihnen für mich wichtige Lehren gezogen.

Alles, was jetzt noch bleibt, sind Worte. Und je mehr ihrer werden, desto leerer kommen sie mir vor.
Danke, Kurt Demmler, daß es Dich gab und für Dein Werk.

ein still trauerndes S.





Wolf   http://bombenlegenleichtgemacht.wordpress.com 14.02.2009 | 12:12
@Bernd:

"Vielleicht also sagt man in 50 Jahren: Kurt Demmler war der größte deutschsprachige Lyriker nach Walter von der Vogelweide"

Das wäre schön. Daß sein Werken, sein Werk nicht mit ihm untergeht.

Ich hoffe, jemand (Matthias?) findet Zeit und Kraft, sich mit den restlichen Texten noch auseinanderzusetzen, die Kurt hier nicht mehr eingespielt hat. Und kann seine Schrift lesen (er war ja Arzt!).

Zeitlichen Abstand braucht es nun wohl.

Und nunja, Menschen, die aus dem Gespräch raus mit einem anderen davonrennen, weil das ihnen das Wichtigste ist im Leben, das gibt es auch bei Frauen. Da ist auch nichts Schlimmes dran, wenn es wirklich beiderseitig ist, außer für den, der mitten im Gespräch stehengelassen wird. So würde ich auch gerne leben, leider habe ich nicht die Muße dazu, muß dauernd arbeiten. Und so einer ist dann für Frauen uninteressant, hat auch gar keine Ruhe, um sich einzufühlen. Oder bin ich selbst schon in der depressiven Phase wie Kurt, auch wenn ich nichts angestellt habe?

Kritisch ist halt, daß er sie so jung mochte und offensichtlich sie ihn zwar alle verehrten, aber nicht unbedingt in dieser Weise.

Hoffen wir, daß das alles irgendeinen Sinn hat auf lange Sicht - und die Website hier in 50 Jahen noch steht. Denn heute ist ja alles flüchtig. Meine gibt es dann sicher nicht mehr. Spätestens, wenn irgendein Chef sie entdeckt, mir zuordnet und die Löschung verlangt, wird es wieder vorbei sein. Denn von Träumen kann ich nicht leben und im normalen Leben ist nur wenig Platz für Poesie.

http://bombenlegenleichtgemacht.wordpress.com/2009/02/04/nachruf-auf-kurt-demmler-der-mann-der-die-kinder-zu-sehr-liebte/





Bernd Rump   http://Bernd-Rump.de 14.02.2009 | 11:16
Einstmals waren wir befreundet. In den Siebzigern, in Leipzig. Später blieben wir gute Bekannte. Gekannt habe ich ihn schon in der Kinderzeit. Unsere Eltern waren befreundet und er wurde mir immer als Beispiel vorgehalten. Das schafft Abstand. Wir trafen uns dann in der Singbewegung wieder. Später in Schwerin bei den Poeten. Auch zu der ersten oder zweiten Werkstattwoche der Jugendmusik. Und in den Siebzigern dann oft privat – bei Klaus Renft zum Beispiel und in seinem Arbeitszimmer.
Ich habe wohl einige seiner Lieder als erster gehört. Das letzte von diesen war: „aber einer ist immer dabei“ – Jahre vor der Premiere als „Antistasiballade“ auf dem Alexanderplatz. Mehr als zehn Jahre vorher haben wir - damals nach dem 11. September, als sie Allende und seine Unidad Popular stürzten - zusammen etwas organisiert. Im großen Hörsaal in Dresden. Und Kurt sang mir vom „chilenischen Metall“ vor. Tief in der Nacht vor dem Konzert.

Es ist schwer, seinen Tod zu verstehen. Verstehen ist sowieso das falsche Wort. Dass er den Mädchen gern hinterher sang war keinem unbekannt – dass sie ihm jede Bude einrannten, auch nicht. Dass er so darauf fixiert war, dass er jedes andere Thema beenden konnte, wenn da etwas winkte – das war so. Dass es sein Unglück werden würde, wusste keiner. Und natürlich stand in den Liedern, dass es das war: denn die Lieder waren auch Lieder einer immerwährenden Sehnsucht. Vielleicht ist das immer so mit der Poesie. Vielleicht mit der Kunst überhaupt. Nur führt es zu nichts, sie nachträglich auf eine einzige Lesart zu reduzieren.
Kurt war Poet, im tiefsten Verständnis Lyriker. Er hätte das so nie gesagt. Aber ich mutmaße einmal: Vielleicht also sagt man in 50 Jahren: Kurt Demmler war der größte deutschsprachige Lyriker nach Walter von der Vogelweide.
Ich weiß das natürlich nicht. Aber wer auch immer jene zehntausend Lieder lesen, hören, durchforsten wird: Wenn die Magisterarbeiten und Dissertationen geschrieben werden – dann wird man fragen, was er jenem Ton hinzufügte, den der Dichter mit der Leier zuerst anschlug. Der Maßstab wird allemal ein größerer sein, als der Maßstab DDR. Diesbezüglich ist ja schon jetzt alles klar: Er war der Beste hier – und wenn man sich nüchtern die Szene drüben ansieht – dann ist heute schon zu sagen: Er war der Beste hüben und drüben. Nichts gegen Lindenberg oder Westernhagen oder Grönemeier – aber sie alle wiegen ihn nicht auf. Es mag schon sein, dass es auch an der besonderen Situation hierzulande lag, dass hier der Poet gefragt war, dass er so die Zensur leichter nasführen konnte. Ja, aber das ist ja immer so, dass der Dichter nur in seiner Zeit singt. Schlechte Zeiten sind für die Kunst manchmal grade gut.
Natürlich war Kurt ein politischer Mensch. Und er wusste, wie es „nach der Schlacht“ ist. Geld hat genug gehabt, er war sogar ausgesprochen geizig. Aber gearbeitet hat er nicht wirklich dafür. Was auch immer mit ihm nach der Wende geschehen ist – auch da war er kein Einzelfall. Dass er so aus dem Leben kam, irgendwie zwischen Scham und Schande, bedrückt. Die Stimmen der Missbrauchten sind nicht überhörbar. Doch die Lieder macht es nicht kleiner, nur wir hören sie anders. Das Verlangen, dass der Künstler so sein müsse wie seine Kunst, stellt sich wieder einmal als das Phantom der Oper heraus. Villon war ein Mörder. Ändert das etwas an seinen Texten?







Wolf   http//bombenlegenleichtgemacht.wordpress.com 14.02.2009 | 06:46
@Andreas: Ja, Liebe kann eine Droge sein, und zwar die beste, die es gibt.
Aber würdest Du Deiner 10jährigen Tochter Drogen geben???

Die Springer-Presse hat ohne Zweifel ihre reaktionäre Fratze gezeigt. Es war keine Heldentat, auf jemand einzutreten, der schon am Boden liegt.

Allerdings sind die Vorwürfe zu zahlreich, um erfunden zu sein. Damit müssen wir uns abfinden.

Es hätte aber nie so enden dürfen. Die Schuld liegt nicht bei Kurt alleine, sondern auch bei denen, die davon wußten, aber wegsahen oder gar mithalfen.

Alice im Wunderland ist auch eine wunderbare Kinder-Traum-Geschichte. Der Autor allerdings...hatte wohl das Glück, im viktorianischen England seine Wünsche nicht realisieren zu können.

Für mich bleibt, bei Leuten, die sehr kindlich-verträumt sind, zukünftig mißtrauisch zu sein.





Wolf   http://http://bombenlegenleichtgemacht.wordpress.com/ 13.02.2009 | 22:27
Tja, Kurt...Du warst nicht stark genug...

Ich verstehe, daß es Fehler gibt, die zu groß sind, um sie zuzugeben.

Ich kann nicht verstehen, daß all das über Jahre bekannt war - und nichts geschah. Und dann erstmal über Rezensionen auf Amazon.de und in der Wikipedia agiert wurde, wo es sich doch in 99% der Fälle, wo dort über jemand negative Sachen behauptet werden, um Neid und Hetze handelt.

Soll man sich nun freuen, daß das Internet Menschen zusammenbringt? Wo es doch auch dazu dienen kann, jemand zu richten. Selbst, wenn das zu Recht geschah. Doch macht ein Unrecht ein anderes wett?

Und es die Justiz jetzt so verwunderte, wenn jemand, der eingefahren ist, weil er drohte, sich umzubringen, dann tut, was er angekündigt hat.

Ob ich die CDs mit den kleinen Mädchen nochmal hören kann, weiß ich nicht - irgendwie war mir bei denen nie ganz wohl. Und daß Kurt Mist gebaut hat - das ist nur noch mit Wegschauen ignorierbar. Aber es gehörte auch massives Wegschauen anderer dazu, daß dies möglich war.

Den - damals schon verzweifelten - Menschen werde ich vermissen. Und sicher manche seiner Texte von anderen vorgetragen noch hören. Aber bei einigen bleibt einem der Text nun im Hals stecken.

Danke an Webmaster Matthias dafür, das hier durchzustehen. Ich beneide ihn nicht darum, und es ist auch schrecklich, einen Freund zu verlieren, der offensichtlich nicht zu jedem ein Freund war.

"Jeder Mensch kann jeden lieben" - nunja. Da hat er es sich dann doch etwas zu einfach gemacht.

Mit den Kinderträumen, den Liedern von den Sternen, ists nun vorbei. Es war nicht zart genug. Ein intelligenter und doch garstiger Lehrer.

Ende einer Ostliebe. Für mich auch in anderer Hinsicht.






Andreas     13.02.2009 | 20:47
..Leider werden auch hier nur Vorverurteilungen der Presse wiedergekäut, denn es war ja noch gar nicht aufgeklärt, wieso nur z.B. Mädels immer wieder zu ihm gingen, also über längere Zeit den Kontakt hielten...
K.D. muss wohl ne Droge gewesen sein..
mit Drogen kann man bekanntlich Missbrauch treiben...
Und dass K.D. mit sich und der Welt Schluss machte, muss ja nun überhaupt kein Schuldeingeständnis sein...
So und nun sollten sich so Moralapostel schnell und bieder aufregen...
Die kennen keinen "Gelben Mond", hui...






Andy     13.02.2009 | 17:44
Demmler sagte in "Mein Wort":

als es leichtigkeit hatte
und nichts wollte als geld
war es noch die messlatte
des erfolgs auf der welt

Das sagt mir, das Demmler Worte weder aus dem Innersten kamen noch SEIN Gefühl ausgedrückt haben. Handwerker Demmler hat mal genial mal mäßig aus Worten Texte gebaut - für Geld Jedem alles geschrieben.
Er fühlte sich als DER Texter "der Welt" und als die Welt 89 aufging , konnte selbe Demmler nicht brauchen.
Auch ich habe Demmler nicht gebraucht noch werde ich ihn vermissen - auch wenn manche es anders darstellen : auch Ostrock hätte es ohne einen Demmler gegeben! Es gab und gibt andere gute Texte und Texter.
@Thomas : Sexualität ist sicher nicht schwarz/weis , Mißbrauch schon, der Schatten trifft immer die Opfer! Wer nach all den Aussagen der Opfer, den Briefen Demmlers und den Aussagen vieler Musiker von dem Wissen über Jahrzehntelange Vorwürfe heute "nicht glaubt" der ist Idol-Blind.Es geht hier nicht um "Fehler" oder kleine "Sünden" - wer Mißbrauch verabscheut, der muss einfach den Stein werfen!

Kommentar:

Im Nachhinein sagen "ich habs immer gewusst" ist - wie soll ichs sagen - einfach. odi






Hanne     13.02.2009 | 17:03
Lieber Kurt,

Die Nachricht von Deinem so sinnlosen Tod macht mich betroffen, sprachlos, hilflos, ohnmächtig, wütend - unendlich traurig.

Wo waren sie alle, die vielen, die von Dir Jahre und Jahrzehnte profitiert haben? Die ohne Dich, Deine wunderbar wundersamen Texte, nicht halb so weit gekommen wären, wie sie mit Dir gekommen sind? Die in Deiner Nähe waren? Die „Freunde“? Die jetzt vorgeben, immer schon „einen Verdacht“ gehabt zu haben, aber nie „so richtig daran glauben konnten“ (oder wollten)? Die sich jetzt so eifrig von Dir distanzieren, wo sich die „Gerüchte bestätigt“ haben? Die Dir jetzt vorwerfen, Du habest Dich mit Deinem (vermeidbaren!) Tod „aus der Verantwortung gestohlen“?
Gab es keinen einzigen, der da mal gesagt hat: Alter, das geht nicht, was du da machst! Lass Dir helfen! Mach eine Therapie! Tu was, sonst bist Du verloren!!!
Hat das keiner gesagt?
Die alle, die da geschwiegen haben, getuschelt hinter vorgehaltener Hand, gewitzelt,
letztlich mitwissend geduldet haben – sie sind nicht minder schuldig. Sie haben Dir damit das Gefühl gegeben, das Du so dringend brauchtest: Es ist nicht so schlimm.

Bleich und uferlos liegt die Liebe bloß…
Mögen Deine Seelen Ruhe finden.

Hanne






Cyperski, Karl     13.02.2009 | 12:36
Music & words by

Karl Cyperski © all rights reserved copyright , Band ViewPoint 2009,
Hamburg-Bergedorf





Irgendwo



Meine Blicke irren, im kalten Labyrinth , G / C /

abends ist es still, wie völlig ausgebrannt, G / C /

Asche ist zu spüren, weiss jemand wo wir sind, G / C /

Wieder ist es still, ein Meer aus Luft und Sand. Em / D/F#





Mein Gesicht verblasst, im trüben Seelenstaub, G / C /

Wisch die Tränen ab , mit einem Taschentuch, G / C /

Subjective Augen, im Seelenzauber- Raub, G / C /

Wieder ist es still, erkennt man den Besuch, em / D/F#









Irgendwo da, wo die Welt noch nicht lebt, ist die Stille, G C / G D/ D

irgendwo da, wo das Licht noch nicht scheint, ist noch Ruh,G C / G em/ em em /

und dieses Märchen der Zeit lebt in uns, ganz , ganz nah, G C / G D/ D

doch wir schließen ständig unsere Herzen , Seelen zu. G C / G em/ D/ F#







Wärme, Nähe ruht, im warmen Sonnenschein,

Laub der Zeit verfällt, Sekunden sind wie Stunden ,

und der Augenblick, bleibt unvergessen ,rein,

Zauberstock im Wind, zählen wir die Runden,





Regen fällt zum Glück, und sucht nun seinen Weg,

schweigen tun wir jetzt , der Glockenklang ist da,

Lebenswasser fließt, bereitet Lust und Angst am Steg,

sprechen tun wir jetzt, zu spät und viel zu klar.



Epik-Klang erwacht, das Gold und Geld erstarrt,

Diener beugen sich, um seine Majestät herum,

Geist ist Weltenall, die Blüten sind längst kalt,

samtgrüner Moos , das ist der Weg ,nur warum ?


In Erinnerung an KD

smile





Thomas     12.02.2009 | 09:28
Eine andere Sicht der Dinge gibt es woanders.

Sexualität ist keine Schwarz-Weiß-Malerei. Es gibt nicht nur gute und schlechte Sexualität, es gibt auch Zwischentöne. Leider verschließen viele Menschen die Augen vor der Frage wie es sein konnte, dass ein Kind 180 mal über 2-3 Jahre hinweg freiwillig zu ihm ging und sich angeblich 180 mal "missbrauchen" ließ. So viele Ungereimtheiten, die jetzt für immer ungeklärt bleiben müssen.

Meinen Respekt und meine Hochachtung vor dem Menschen Demmler hab ich mir bewahrt, trotz oder gerade wegen seiner Fehler, die zu einem tragischen Ende führten. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, und auch Jesus hat die Sünder nicht verstoßen (wie leider viele Menschen es mit Demmler tun), sondern hat die Sünder um sich sein lassen. Ich bin mir sicher, Gott hat ihm verziehen, und im Himmel wird er seinen Platz haben wie alle anderen Menschen auch.







Bernd Regenauer     11.02.2009 | 22:17
Ich finde es erstaunlich, wie wenig hier der Opfer gedacht wird... und noch erstaunlicher finde ich, dass Herrn Ddemmlers Ttaten gegenüber offenes Verständnis geäußert wird. Das kann es doch - bei aller Tragik und Lebensleistung des Künstlers - wohl auch nicht sein!
Bernd Regenauer

Kommentar:


Sie sollten genauer lesen. Hier sind sehr wohl vielschichtige Beitraege zu finden, Verstaendnis eher nicht, mehr Unglaube.






astride     11.02.2009 | 19:32
Schön, dass wir wieder voneinander erfahren dürfen. Dank an Odi





me   http://bombenlegenleichtgemacht.wordpress.com/2009/02/04/nachruf-auf-kurt-demmle 08.02.2009 | 19:09
...oje, die URL paßt nicht rein...

Na egal.

Ich frage mich nur: Was ist das für eine "Partnerschaft", die Kurt mit Amazon.de hatte, wo die ersten Vorwürfe veröffentlicht wurden?

So hätte es nicht enden müssen.

Danke, daß die Site bleibt.

Kommentar:
Ich denke, du meinst diese URL: http://bombenlegenleichtgemacht.wordpress.com/2009/02/04/nachruf-auf-kurt-demmle






Wolfgang Zahn   http://www.fotografik-zahn.de 08.02.2009 | 10:10
Ich drücke hiermit als ehemaliger Veranstalter meine tiefe Bestürzung um den Tod dieses großen Künstlers aus. Mein tiefes Mitgefühl ist bei seiner Frau und den Kindern, die bis zuletzt zu ihm standen. Unabhängig davon was an diesen Vorwürfen dran ist oder nicht, fand wieder einmal eine ungeheuerliche Medienschlacht statt. Man weiß ja mittlerweile, daß bestimmte Medien einen Menschen zerstören können.Ich möchte die Anschuldigungen nicht kommentieren, aber selbst Experten, mit denen ich gesprochen habe erkennen etliche Unklarheiten in bezug auf die vermeintliche Tat, die späten Aussagen der "Opfer", der kargen Anklageschrift von nur 6 Seiten etc. Die Wahrheit wird wohl ewig im Dunkeln bleiben. Nicht verstehen kann ich die Reaktion des Webmasters. Vor welcher Einseitigkeit hat er denn Angst oder vor wem hat er Angst oder wurde er gar unter Druck gesetzt?????

Kommentar:
Sagen wir es mal so: Der Webmaster hat eingesehen, dass vielleicht die alte Weisheit von "Eine Nacht drueber schlafen" nicht falsch ist. Der Webmaster






Petra     06.02.2009 | 23:26
Schade, dass die Wahrheit nun wohl nie herauskommen wird.

Kurt Demmlers Songs liebe ich allerdings weiterhin; es sind gute Lieder, gute Texte.. auch wenn sein Erschaffer möglicherweise innerlich zerrissen war.

liebe Grüsse
und mein Beileid an die Hinterbliebenen

Petra Schulz





Andreas Meier     06.02.2009 | 10:06
Gelber Mond
Kann ja mal sein
daß zwei sich wolln
ohne sich zu lieben,
steht`es euch ein
nicht so verstohln
Trieb hat euch getrieben.
Und jener grosse gelbe Mond
und diese Angst vorm Tod,
denn wo das Fleisch am Fleische wohnt,
da hat es keine Not!

Oh leider manchmal doch,
und sei`s Jahre danach,
grosse Not...

Diese wunderbaren Texte von Kurt Demmler zeigen, daß er ein guter Kerl war.
So wie Roman Polanski, den sie in USA sofort verhaften würden, in Frankreich aber nicht.
Ist eben alles relativ..
K.D. hätte mal lieber auch seinen geliebten See verlassen sollen und weit weg gehen sollen...





Jürgen Weißleder     05.02.2009 | 16:12
warum stehen hier keine Traueranzeigen für Kurt? Ich trauere!





TwoRidersApproaching     05.02.2009 | 16:10
Aber auf einmal bricht ab der Gesang...

RIP





Matthias K.     05.02.2009 | 11:17
aber ich kann´s nicht verstehn..... Vielen Dank für Deine wunderschönen Lieder!





Heike     04.02.2009 | 23:45
Warum??? ich kann es nicht verstehen....gerne erinnere ich mich an die Lieder des kleinen Prinzen....und Kurt Demmler gehörte für mich irgendwie ein Sück mit zu Renft....man sieht nur mit dem Herzen gut....

möge deine Herz und deine Seele Ruhe finden wo immer du jetzt bist





witha     04.02.2009 | 20:49
wann und wo wird beerdigung sein ? witha





nastja     04.02.2009 | 20:48
Ich trauere um Kurt Demmler.





Dr. Olaf Kleditzsch     04.02.2009 | 16:22
Der Freitod von Kurt Demmler hat auch mich zutiefst betroffen gemacht. sad
Wie viele andere werde ich ihn niemals vergessen. Seine Liedern haben meine Jugend, wie die vieler anderer, begleitet und haben mir/uns in Vielem eine neue Sicht auf die Welt und das Leben geschenkt und ermöglicht. Die meisten wissen gar nicht, welche berühmten und anrührenden oder aufwühlenden Lieder, die fast jeder kennt, von ihm stammen! In ihnen und im Herzen vieler Ostdeutscher wird er weiterleben. "He, Kurt, deine Lieder schweigen nicht ...!"
Kurt D. ist Opfer einer beispiellosen Hetzkampagne der Medien und der Siegerjustiz, von Geltungssucht und Geldgier geworden ... Die ihn monatelang in U-Haft hielten, Medikamente und angemessene ärztliche Betreuung verweigerten und die, die ihn vorverurteilten, trifft schwere Schuld am Tod eines Menschen, der vielen viel bedeutet hat und dem sie selbst niemals das Wasser reichen konnten.
Tief bewegt habe ich in den letzten Tagen die Beiträge auf dieser Seite gelesen, die einem würdigen Nachruf auf Kurt D. gleichkamen.
Es ist schade, dass sich auch der "Webmaster" dieser Seite dem öffenlichen Druck und der Hexenjagd gebeugt hat ... Ja, so sieht es aus mit der Meinungsfeiheit in diesem Lande ... Der Webmaster möge dies mit seinem Gewissen ausmachen. Hier die Stimmen, die für Kurt D. sprechen, zum Schweigen bringen zu wollen, spricht jedenfalls nicht für ihn ... Ich meine aber: Auch die Freunde und Fans von Kurt D. haben ein Recht auf Rechenschaft ... Die Bitte um Verständnis schlag ich aus!
Ja, auch Kurt D. hat Fehler gemacht, wie wir in den letzten Tagen, Wochen, Monaten lesen konnten. Nicht alles ist sicher erlogen. Jeder Mensch hat Schwächen, ja ist fehlbar. Hier kann ich nur wiederholen: "Wer da von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein ...!"
Ich hoffe sehr, dass es für Kurt D. noch wahre Freude unter seinen Weggefährten gibt, die nicht vergessen haben, was sie, was wir alle ihm verdanken. Mein Wunsch wäre, dass das "verschobene Geburtstagskonzert" nun doch noch stattfindet - nun gleichsam als Hommage, und das darin die besten seiner unsterblichen Lieder erklingen mögen. Und vielleicht gibt's dann ne Live-CD davon. Was könnte ein würdigerer Grabstein sein? Es an seinem Geburtstag, trotz allem, erklingen zu lassen, wäre ein Zeichen gewesen, das ist nun zu spät, für sowas fehlt den Leuten in diesem Lande schlicht der Mut, so hart muss man das sagen ...
Mach's gut kleiner Prinz! Vielleicht bist du jetzt in einer besseren Welt, und siehst Herbert Dreilich, Tamara Danz, Gerhard Gundermann, Peter Cäsar Gläser, Klaus Renft und Rio Reiser ... wieder.
Sie werden dich nicht zum Schweigen bringen, das schaffen Justiz, Medien und auch Webmaster nicht ...
Dr. Olaf Kleditzsch, Kassel und Freiberg/Sa.





Lothar     04.02.2009 | 16:08
Eigentlich war es sein Bruder, mit dem ich in ganz jungen Jahren in einer Band spielte - damals in Klingenthal. Doch er, nur wenig älter, kam auch manchmal mit, gab uns Tipps und zeigte uns seine neuesten Texte und Lieder. Wer vermag sie inzwischen alle zu zählen, in welcher Gestalt und mit welcher Stimme sie uns auch begegnen. Ich habe seit Jahren nicht mehr an diese Zeit gedacht - bist gestern. Danke Kurt, traurig bin ich und ein wenig zornig auch.

Lothar Beyer Erfurt







kaira65     04.02.2009 | 15:51
hallo webmaster,

ich find es traurig, gerade jetzt ein gästebuch zu verstecken. ist nun wirklich nicht die feine engli. art.
kannst du dir vorstellen das es auch menschen wie mir helfen würde mit dem geschehenen umzugehen. zu verstehen, verstanden zu werden.
denkt doch einfach mal darüber nach.würd mich auch über ne antwort freuen

kaira65





astride     04.02.2009 | 15:40
Schade, dass du es gesperrt hast. Ich war getröstet durch die vielen Bemerkungen und fühlte mich verbunden. Nun bin ich wieder abgeschnitten und alleine mit meiner Trauer.





Roger S.     04.02.2009 | 14:36
gästebucheintrag-moderiert...besser zensiert!

leider wurde mein beitrag von heute morgen rausgeschmissen...
war wohl zu kritisch und anders als die lobhudelei und glorifizierung von vielen anderen beiträgen hier.
diese art der zensur finde ich ebenfalls feige!





Andreas     04.02.2009 | 14:24
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein – und dennoch hätte ich mir Courage von dem gewünscht, der sie in seinen Liedern und Texten eingefordert hat. Flucht oder Eingeständnis – es zerbricht eine moralische Instanz (ob selbst gelebt oder nicht) eines untergegangenen Landes in unwürdiger Form! Wieder etwas zerstört von dem was uns mal wichtig war - Schade





benjamin     04.02.2009 | 13:22
ich höre und lese immer zu, dass ja diese vorwürfe nie aufgeklärt würden. ja, klar - vielleicht müßte einfach endlich mal jemand den opfern zuhören. aber das passiert in deutschland ja ohnehin kaum. die großen kreativen - sie dürfen koksen, sie dürfen sich ukrainische mädchen ins hotelzimmer bestellen, sie dürfen sich die birne zersaufen und sie dürfen sich zehnjährige auf den schoß klemmen. es wird immer wieder nur darüber geredet, wie tragisch es für die täter ist, daß sie so verzweifelt sind und so leben und so unverstanden sind. es ist kaum mehr auszuhalten, wie unwichtig dabei immer wieder zu sein scheint, daß zu einer tat auch ein opfer gehört. kurt demmler hat seine opfer ein weiteres mal gedemütigt. weil diese seelen jetzt aushalten müssen, mit den aussagen einen menschen in den selbstmord getrieben zu haben.





Andreas     04.02.2009 | 12:52
Vor kurzem Cäsar - jetzt du ... die Helden meiner Jugend stürzen und ich fühle mich mit jedem neuen Verlust verlorener und einsamer ...
Du warst einer der ganz Großen, ein Meister, ein Verzauberer.
Mir scheint, dass du dein Leben lang auf der Suche nach der wahren, unschuldigen Liebe warst. Auf dieser Suche bist du gewachsen, hast Wundervolles geschaffen ... und bist schließlich gescheitert.
Dein Scheitern - für mich der bestürzende Beweis dafür, dass es sie nicht gibt: die wahre, unschuldige Liebe, weil nichts zu keiner Zeit unschuldig ist in einer Welt des Fressens und Gefressen werdens.
Mein herzliches Beileid deinen Angehörigen! Sie sollen stolz sein auf dich und dein Lebenswerk.
"Jeder Mensch kann jeden lieben!"





Heidi     04.02.2009 | 11:55
Kurt Demmlers Lieder haben mein Leben, mein Denken und Fühlen bereichert. Das wird bleiben! Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein! Außergewöhnliche Menschen leben und sterben anders als gewöhnliche Sterbliche. Irgendwann sterben wir alle. Aber wenn sich an uns längst keiner mehr erinnert, werden seine Lieder und Texte leben. Heidi





christoph     04.02.2009 | 11:34
die lieder und texte von kurt demmler begleiten mich seit über 30 jahren durch mein leben und prägten mich ein großes stück.
selbst lange zeit als liedermacher unterwegs, war es mir stets eine ehre, auch seine songs singen zu dürfen. in zeiten tiefer persönlicher krisen und entbehrungen waren sie mir und meinem publikum halt und kraftquell zugleich.
tief erschüttert durch die nachricht über seinen tod und die damit verbundenen vorwürfe manifestiert sich in mir ein gefühl grenzenloser leere. wie konnte es dazu kommen? warum konnte ihm keiner oder er sich selbst helfen? was hat ihn in diese verzweiflung getrieben? mit seelischen abgründen leider nur zu gut vertraut, bleibt mir die hoffnung, dass sein für viele wichtiges werk nicht auf sein tragisches ende reduziert wird.






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